Apps und kein Ende …

Gerade erst heute habe ich wieder einmal einen Artikel zum Thema App gelesen.

Er berichtet über eine neue und in den USA bereits höchst erfolgreiche App (übrigens sogar aus Österreich), die ihren Nutzern sagt, wann und wie viel sie trinken sollen. Hmmm …. das hat mich denn doch so nachdenklich gemacht, dass ich es zum Anlass nehme, auch einmal etwas zum Thema App & Co zu schreiben. Tatsache ist: Es gibt sicher jede Menge Apps, die unseren Alltag erleichtern. Aber brauchen wir wirklich eine, die uns daran erinnern, dass wir trinken sollen? Ist Durst etwa abgeschafft? Oder vertrauen – vor allem die jungen User – heute nicht mehr darauf, dass ihr Körper ihnen sinnvolle Signale gibt?

Ich arbeite seit über 30 Jahren in der Kommunikations- und Werbebranche, aber langsam mach ich mir wirklich Sorgen, ob meine Kollegen und ich nicht vielleicht zu erfolgreich waren! Ist Intelligenz heute kein Thema mehr? Haben wir es wirklich geschafft, die Menschen bereits so abhängig von äußeren Impulsen zu machen? Haben wir ihnen abgewöhnt, ihren Instinkten, ihren Erfahrungen, ihrem gesunden Menschenverstand zu trauen? Haben wir bereits den perfekten Konsumenten geschaffen, der selbst zu keiner Entscheidung fähig ist und sich nur mehr verlässt, dass irgendjemand ihm sagt, was er tun soll. Lässt mich ein bisschen frösteln …